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Langzeitbelichtung

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber jeder hat sicherlich schon Fotos gesehen, auf denen das Wasser an der Küste oder eines kleinen Baches richtig weich wirkt. Doch wie mache ich solche Aufnahmen? Das Zauberwort heißt Langzeitbelichtung!

Erst einmal müssen wir uns überlegen, was da eigentlich passiert.

Wir stellen uns mal einen kleinen Gebirgsbach vor. Gefüllt mit Steinen, über die das Wasser darüber und/oder vorbeiströmt. Soweit so gut. Wir nehmen also unsere Kamera, stellen bei Canon auf “P” für die Programmautomatik. Und wir erhalten ein wunderschön belichtetes Bild. Aber verdammt, jeder einzelne Wassertropfen ist zu sehen. Also nichts mit weich. Warum?

Wir haben soeben eine Aufnahme von vielleicht 1/125 oder 1/200 gemacht. Nur für diesen Moment sehen wir das tatsächliche Geschehen. Unserer Wasser läuft aber nicht immer an der gleichen Stelle lang. Es wird mal etwas mehr und schwappt über den Stein, oder es spritzt sogar. Je öfter/länger also das Wasser durch unser Bild strömt, und so weicher wird es. Das heißt also länger belichten! Vielleicht 5 Sekunden oder auch 30 Sekunden.
Wir nehmen also ein Stativ und setzen unsere Kamera darauf. Wichtig, Ihr braucht auf jeden Fall ein Dreibeinstativ. Doch nun haben wir schon das nächste Problem. Das Licht! Es gibt einfach zuviel davon. Was haben wir für Möglichkeiten? Wir können einen Graufilter benutzen oder aber erst einmal die Abendstunden für unsere Aufnahmen wählen.

– Modus “M”, also den manuellen Modus auswählen,
– abblenden (hohe Blendenzahl),
– ISO auf Minimum 50 oder 100 je nach Kamera,
– ein Dreibeinstativ nutzen,
– einen Fernauslöser oder die Selbstauslösefunktion der Kamera nutzen,
– Spiegelvorauslösung aktivieren,
– gewünschte Zeit, z.B. 5 Sekunden auswählen.

Nehmt euch einfach mal eine Stunde Zeit und experimentiert ein wenig.

Ein wenig Inspiration findet ihr in der Bildergalerie. Viel Spaß!

Der Canon-Marktplatz

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Dies könnt Ihr ab sofort auf Facebook abwickeln. Der Canon-Marktplatz ist ab sofort als eigenständige Gruppe verfügbar.

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(Ein)Blick in das ehemalige Grenzgebiet

Schon immer hat es mich in das ehemalige Grenzgebiet zwischen Ost und West gezogen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber dieses Gebiet hat doch etwas mystisches.
Ich habe damals die Grenze noch miterlebt. Vielleicht liegt es ja auch daran.
Dieses Mal sollte es die Region zwischen Sorge und Braunlage sein. Landschaftlich ist dies sehr schön. In der Nähe, in einem Tal gelegen, führt die jetzige B27 von Tanne direkt nach Braunlage. Früher war dies eine Sackgasse. Ab Tanne führte nichts mehr in Richtung Westen. Nur die hiesiger Schmalspurbahn fuhr direkt am ersten Zaun entlang.
Nahe dem kleinen Örtchen Sorge gibt es die “Grenzlandschaft Sorge”. Hier wurde ein Teil des ursprünglichen Grenzverlaufs erhalten bzw. neu errichtet. Der Parkplatz direkt an der Schmalspurbahn ist schnell gefunden. Ich habe meinen Rucksack geschnappt und bin zielstrebig Richtung Westen gelaufen. Bei gutem Wetter wird man schon nach einigen hundert Metern mit einem perfekten Blick auf den Brocken sowie auf den Wurmberg belohnt. Danach führt der Weg weiter durch den Wald bis zum ersten Sperrzaun, den man sozusagen hautnah inspizieren kann. Des Weiteren kann man auch noch einen Bunker betreten.
Nun führt der Weg weiter über einen sogenannten Plattenweg, der bis zum zweiten Grenzzaun führt. Hier steht auch noch einer der immer seltener gewordenen Grenztürme.

In der Galerie seht ihr einige Aufnahmen dieser Wanderung.

Herzlich willkommen auf sensorpunkt.de

Ich heiße Sie herzlich willkommen auf meiner Webseite. Nachdem ich auf Facebook bereits eine Seite eröffnet habe, ist natürlich auch ein Webauftritt unabdingbar.
Ich möchte hier zukünftig Veranstaltungen aus der Region, Fotoimpressionen und später auch eigene Workshops aufzeigen.
Natürlich kann jeder Interessierte an der Gestaltung dieser Seite mitwirken.
Gern veröffentliche ich auch Gastartikel aus dem Bereich der Fotografie.
Bei Fragen oder Anregungen ist dieses Formular hilfreich.

Ihr Michael Hahn